Im „Ghetto“

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Ich schmecke Blut, meine Lippen bluten. Es ist nach Mitternacht und um mich herum stehen betrunkene Menschen, die die blutenden Lippen verursacht haben. Wird mir nicht sehr oft gesagt, dass Melbourne die sicherste Stadt der Welt sei? Vielleicht bin ich es, die den Ärger immer anzieht?

Seit Kurzem glaube ich, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert, auch wenn wir diesen zuerst nicht verstehen. Irgendwann, wenn wir zurückschauen, werden wir den Sinn von allem erkennen. Vielleicht werde ich eines Tages begreifen, warum es gerade gut ist, dass ich meinen letzten Bus nach Hause verpasst habe und deshalb knapp 4 km zu Fuß zurücklegen muss und warum ich mich nicht darüber aufregen soll, dass Weiterlesen „Im „Ghetto““

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Willkommen in Melbourne

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Endlich bin ich in Melbourne. Endlich konnte ich mal bei jemandem das Couchsurfen ausprobieren. Und endlich hat das Praktikum angefangen, welches der Grund war, warum ich hergekommen bin.

Am Flughafen angekommen war ich überrascht von der Temperatur: 38 Grad! Dabei dachte ich, wir hätten hier Herbst. Es dauerte einige Stunden, bis ich Weiterlesen „Willkommen in Melbourne“

Gefühlschaos

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Ich versuchte, meine Gefühle einzuordnen und fand 23 Bezeichnungen, die den Zustand treffend beschrieben, in dem ich mich befand, wobei sich aus den meisten Worten Oxymorons bilden ließen. Ich war nicht verwirrt, es kam nur häufig vor, dass ich Gegensätzliches empfand. Gegensätzliches wie Ruhe und Aufregung, Vertrauen und Angst, Freude und Schmerz. Besonders seit ich in Cairns war, hatte ich jeden Tag gemischte, neue Gefühle. Es war wahrscheinlich die friedliche Atmosphäre, die mein Unterbewusstsein an die Oberfläche holte.

Die Uhr schlug 3. Ich war todmüde, hatte Kopfschmerzen und wollte schlafen. Wahrscheinlich wäre ich jeden Moment in den Schlaf gefallen, wenn nicht Richard da gewesen wäre, Weiterlesen „Gefühlschaos“