Das Leben am Coogee Beach

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Mein erster Tag in Sydney endete mit einer Schlägerei, einem gestohlenen Handy, einem großen Polizeieinsatz und Sex in einem 6er Zimmer.

Als ich aus dem Bus ausstieg, empfing mich Linda mit offenen Armen und einem warmen Lächeln. Ich freute mich unendlich, in der Fremde ein bekanntes Gesicht zu sehen. Ich freute mich unendlich, aus meiner misslichen Couchsurfing-Lage herausgekommen zu sein.

Linda und ich kannten uns über eine gemeinsame Freundin aus Berlin. Damals stellten wir fest, dass wir beide nach Australien gehen und hatten bereits verabredet, uns hier zu treffen. Nachdem wir das Organisatorische hinter uns gebracht und ich mich einigermaßen ausgeruht hatte, gingen wir mit Mike und Tyler aus dem Hostel essen. Der Abend war unglaublich lustig, so beschlossen wir, Weiterlesen „Das Leben am Coogee Beach“

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Der Weg nach Sydney

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Ich bin in Australien und kann es irgendwie nicht glauben. Noch vor einer Woche war ich in Berlin, voller Aufregung und Sorgen. Jetzt liege ich am Coogee Beach, beobachte die Möwen am blauen Himmel und lausche dem Rhythmus der Wellen. Die Menschen hier sind freundlich und entspannt. Sydney ist cool. Sydney ist süß.

Vor meiner Abreise trank ich am Flughafen Tegel noch den letzten deutschen Kakao, dann stieg ich in den Flieger, von dem sich jedoch herausgestellt wurde, dass er nicht sofort abheben konnte, da eine der Klimaanlagen kaputt war. Als die Durchsage kam, fühlte ich mich mulmig und wurde unruhig. Neben mir saß zum Glück ein älterer Herr, der genau wusste, wie man jungen Menschen Mut machte: Weiterlesen „Der Weg nach Sydney“

Abschied von Berlin

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Noch ein letztes Mal mit der Berliner U-bahn fahren und in die fremden Gesichter blicken, die nicht ahnen, dass sie das Vergnügen haben, diesen besonderen Augenblick mit mir zu teilen. Ein Augenblick zwischen Angst und Freude, zwischen Glückseligkeit und Schwermut, zwischen Neugierde und Verlustangst, zwischen Willkommen und Abschied.

Ich könnte Goethe zitieren, oder Saint-Exupéry oder Nafisi oder andere Autoren, die großartige Zeilen über Abschied verfasst haben. Aber sie können dir nicht gerecht werden, weil sie mich nicht kennen. Sie sehen dich nicht mit meinen Augen. Und ihre Herzen schlagen nicht in meinem Rhythmus. Sie wissen nicht, was ich für dich empfinde. Berlin, du ahnst nicht, wie viele gemischten Gefühle du in mir geweckt hast. Gerade die letzten Tage spüre ich, dass Weiterlesen „Abschied von Berlin“